Gunnar Hering-Lectures

Das Institut für Byzantinistik und Neogräzistik und die Österreichische Gesellschaft für Neugriechische Studien stellen eine Vortragsreihe unter der Bezeichnung "Gunnar Hering-Lectures" vor. 

Der Südosteuropahistoriker Gunnar Hering (geboren am 2. April 1934 in Dresden - gestorben am 22. Dezember 1994 in Wien) war nach Anstellungen in Mainz, Freiburg im Breisgau und Göttingen, der erste Ordinarius für Neogräzistik an der Universität Wien (1983-1994) und trug maßgeblich zum Aufbau des Fachs in Lehre und Forschung bei. Als Experte für die Kultur- und Kirchengeschichte insbesondere der Griechen und Bulgaren im Osmanischen Reich und für die Geschichte der politischen Parteien in Südosteuropa und Griechenland im 19. und 20. Jahrhundert sowie als außerordentlich guter Kenner von ost- und südosteuropäischen Sprachen öffnete Hering das Fach auch interdisziplinär. Er initiierte Projekte zu den Reisenden im Osmanischen Reich und zur Geschichte der politischen Begriffe in Südosteuropa. 

Mit dieser neuen Vortragsreihe ehren wir sein Andenken und beabsichtigen einen lebendigen akademischen Dialog über die griechische und südeuropäische Geschichte. 

Programm / deutsch englisch

Plakat / deutsch englisch

Vortrag Prof. Dr. Dimitris Stamatopoulos